Kurzchronik von Karl Heinz Volk
Anfang 1959 riefen einige junge Bendorfer Männer zur Gründung einer musikalischen Spielergemeinschaft auf, mit dem Ziel, durch Musik zur Freude und Unterhaltung der Mitmenschen beizutragen. In der Gründerversammlung wurde der Beschluss gefasst, die für die damalige Zeit in der hiesigen Umgebung eher seltene Musikrichtung eines Fanfarenzuges einzuschlagen. Bereits im Gründungsjahr erfolgte der erste öffentliche Auftritt. Die Musik des Fanfarenzuges wurde von der Bevölkerung angenommen, so dass der Verein alsbald eine stattliche Mitgliederzahl aufweisen konnte und in der Folgezeit immer öfter zu Veranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung eingeladen wurde. Als logische Konsequenz wurde aus dem Fanfarenzug Bendorf der „Musikzug Bendorf“. Bald schon gestaltete der Musikzug Bendorf neben den bereits erwähnten Verpflichtungen auch musikalische Frühschoppen, Konzerte und Tanzveranstaltungen. |
Motiviert durch die erfolgreiche Teilnahme an Musikwettstreiten, Freundschaftstreffen und unzähligen Umzügen - hervorzuheben sind die musikalischen Mitgestaltungen am historischen Weinfest in Kröv, dem internationalen Grenzlandtreffen in Bitburg, dem Johannisnachtfest in Mainz - sowie einigen Auftritten in Belgien, wagten die Musiker 1978, auf Initiative des damaligen 1. Vorsitzenden Alois Allar und des musikalischen Leiters Harry Hidde, die Umstellung auf B-Blasinstrumente. Nach intensiver Probearbeit trat der Verein am Karneval 1979 mit einem neuen Sound auf, der nicht mehr im geringsten an den eines Fanfarenzuges erinnerte. |